Kommunale Wärmeplanung Heidelberg
Auftraggeber: Stadt Heidelberg

Aufgabenstellung
Durch Novellierung des Klimaschutzgesetzes Ende 2020 hat Baden-Württemberg als erstes Bundesland eine verpflichtende kommunale Wärmeplanung für große Kreisstädte und Stadtkreise eingeführt. Die Stadt Heidelberg hat die EEB ENERKO, ebök und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg angefragt, auf Basis des Standard-Leistungsverzeichnisses ein Angebot für die Begleitung und Erstellung des kommunalen Wärmeplans für Heidelberg zu erstellen.
Leistungsumfang
- Organisation und Kommunikation – für die erfolgreiche Umsetzung ist die Akzeptanz aller Akteure entscheidend. Die Grundlage der Akteursbeteiligung beginnt bereits mit Projektstart.
- Bestandsanalyse – Die Erhebung des aktuellen Wärmeverbrauchs und -bedarfs in der Kommune mit den daraus resultierenden Treibhausgasemissionen sowie die Gebiets-, Versorgungs- und Beheizungsstruktur
- Potenzialanalyse – gebietsscharfe Auswertung des technischen Potenzials zur
- Biomasse
- Tiefe und Oberflächennahe Geothermie mit zentraler und dezentraler Nutzung
- Solarthermie auf Frei- und Dachflächen
- Umweltwärme
- Strom aus EE für Wärmeanwendungen einschließlich KWK
- Abwärme aus Industrie, Gewerbe und kommunalem Abwasser
- Potenziale der Energieeinsparung Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme in den Sektoren HH, GHD, Industrie und öffentlichen Liegenschaften
Die Potenziale zur Einbindung klimaneutraler Wärme sollten dabei die gesamte Bandbreite von dezentraler Nutzung über Nahwärme- und Clusternetze bis hin zu großen Fernwärmesystemen umfassen
- Zielszenario – unterschiedliche Entwicklungspfade werden gegenübergestellt und in ihren Auswirkungen verglichen
- Maßnahmenprogramm – Maßnahmen werden konkret benannt und priorisiert
- Bericht und Dokumentation
Weitere Informationen: Stadt Heidelberg