Kommunale Wärmeplanung Heidelberg
Auftraggeber: Stadt Heidelberg

Aufgabenstellung
Durch Novellierung des Klimaschutzgesetzes Ende 2020 hat Baden-Württemberg als erstes Bundesland eine verpflichtende kommunale Wärmeplanung für große Kreisstädte und Stadtkreise eingeführt. Die Stadt Heidelberg hat die EEB ENERKO, ebök und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg angefragt, auf Basis des Standard-Leistungsverzeichnisses ein Angebot für die Begleitung und Erstellung des kommunalen Wärmeplans für Heidelberg zu erstellen.
Bearbeitungszeitraum
April 2022 bis Dezember 2023
Leistungsumfang
- Leistungsumfang
- Organisation und Kommunikation – für die erfolgreiche Umsetzung ist die Akzeptanz aller Akteure entscheidend. Die Grundlage der Akteursbeteiligung beginnt bereits mit Projektstart.
- Bestandsanalyse – Die Erhebung des aktuellen Wärmeverbrauchs und -bedarfs in der Kommune mit den daraus resultierenden Treibhausgasemissionen sowie die Gebiets-, Versorgungs- und Beheizungsstruktur
- Potenzialanalyse – gebietsscharfe Auswertung des technischen Potenzials zur
- Biomasse
- Tiefe und Oberflächennahe Geothermie mit zentraler und dezentraler Nutzung
- Solarthermie auf Frei- und Dachflächen
- Umweltwärme
- Strom aus EE für Wärmeanwendungen einschließlich KWK
- Abwärme aus Industrie, Gewerbe und kommunalem Abwasser
- Potenziale der Energieeinsparung Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme in den Sektoren HH, GHD, Industrie und öffentlichen Liegenschaften
- Die Potenziale zur Einbindung klimaneutraler Wärme sollten dabei die gesamte Bandbreite von dezentraler Nutzung über Nahwärme- und Clusternetze bis hin zu großen Fernwärmesystemen umfassen
- Zielszenario – unterschiedliche Entwicklungspfade werden gegenübergestellt und in ihren Auswirkungen verglichen
- Maßnahmenprogramm – Maßnahmen werden konkret benannt und priorisiert
- Bericht und Dokumentation
Weitere Informationen: Stadt Heidelberg