Auf der Leitmesse E-world energy & water 2025 in Essen vom 10. bis 12.2.2025 ist die ENERKO wieder vertreten. Sie finden uns wie immer in Halle 1 / Standnummer 1C126.

Den Hallenplan finden Sie hier (externe Links):
E-world 2026 – Aussteller / Hallenplan.

Gerne laden wir Sie ein, uns zu besuchen und sich über unser Dienstleistungs- und Beratungsangebot zu informieren.

Wir freuen uns auf einen Austausch zu unserer Projektzusammenarbeit und zu aktuellen Themen der Energiewirtschaft wie z.B.:

  • Wärmenetzausbau und BEW-Bundesprogramm: Wie geht es weiter mit der Fernwärmetransformation?
  • Vom Konzept zur Umsetzung: Unsere aktuellen Planungsprojekte – Großwärmepumpen, Abwärmenutzung, Speichersysteme und KWK (mit Erdgas und H2)
  • Wärmeplanungsgesetz für Kommunen und Netzbetreiber: Erfahrungen aus der Durchführung unserer Wärmeplanungen für 1,5 Mio. Menschen und Perspektiven bis 2028
  • Unser Dienstleistungsportfolio: Emissionshandel, Testate, Netzentgeltkalkulationen und Preisblätter, Gas- und Strombeschaffung, Beratung und Begleitung zu steuerlichen und energierechtlichen Fragen
  • Business Process Outsourcing mit der integrierten Plattform: ENCONTROL: Full-Service-Dienstleistungen für Energievertrieb und Netz
  • Weiterentwicklung der Anreizregulierung und Perspektiven der Gas- und Stromnetzentgelte
  • Redispatch 2.0: Wir übernehmen sämtliche Aufgaben für Netzbetreiber und Anlagenbetreiber – gerne auch als White-Label-Lösung
  • Angebotskalkulation und Portfoliomanagement für Handel und Vertrieb mit EnSupply
  • Prognosen und Ersatzwertbildung mittels KI
  • Energiemanagementsysteme nach ISO 50001 für EDL-G, EnEfG mit Erweiterung zum Klimamanagement und Energieaudits
  • Quartiers- und Objektlösungen zur Energieversorgung

Gerne reservieren wir unter (02464) 971-3 einen Gesprächstermin mit Ihnen.

Katrin Freischlad

Katrin Freischlad Backoffice

+49 (2464) 971-3 E-Mail schreiben EEB ENERKO GmbH

Seit Anfang 2024 ist das Wärmeplanungsgesetz in Kraft, welches die Wärmeplanung bundeseinheitlich regelt. Die meisten dort adressierten „großen“ Kommunen mit über 100.000 EW haben die Wärmeplanung bereits durchgeführt oder sind auf der Ziellinie (Frist bis Juni 2026), auch viele kleinere Gemeinden sind bereits auf dem Weg.
Zeit ein Zwischenfazit zu ziehen: EEB ENERKO hat zahlreiche Kommunen und lokale Versorger bei der Wärmeplanung begleitet und einige Ergebnisse daraus in einer kurzen Vergleichsanalyse zusammengestellt. Manches ist dabei erwartbar, wie der Trend zu Wärmepumpen und Wärmenetzen, anderes aber auch durchaus überraschend. Mehr dazu in unserem White Paper „2 Jahre Wärmeplanung“.

White Paper mit Auswertungen zu Wärmeplanung in 12 Städten

Sarah Henn

Sarah Henn Analyse und Konzepte

+49 (2464) 971-3 E-Mail schreiben EEB ENERKO GmbH
Dr. Armin Kraft

Dr. Armin Kraft Geschäftsführer

+49 (2464) 971-3 E-Mail schreiben EEB ENERKO GmbH

SW Heidelberg erhalten Förderbescheid für BEW Modul 2

Die Stadtwerke Heidelberg (SWH) erhalten rund 86 Mio. Euro aus der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) für drei Projekte: Eine Flusswärmepumpe mit 30 MW Leistung am Neckar, eine Abwasserwärmepumpe mit 30 MW am Klärwerk Nord und  Maßnahmen des Fernwärmenetzausbaus.

Flusswärmepumpe Heidelberg (Abbildung: Ecker Architekten)

Der Fördermittelantrag für das BEW Modul 2 wurde bereits Ende 2024 von den SWH gestellt. EEB Enerko führte für die Projekte Flusswärmepumpe und Abwasserwärmepumpe jeweils technische  Machbarkeitsstudien durch. Nach positiven Ergebnissen wurden diese in den Transformationsplan der SWH aufgenommen. EEB Enerko erhielt im Anschluss weitere Aufträge zur Planung der technischen Anlagen beider Projekte in den HOAI Leistungsphasen 2 – 4. Nachdem auch nach den ersten Planungsphasen alle Signale auf grün standen, unterstützten Enerko, wie auch weitere Projektpartner die SWH in der Beantragung der Fördermittel.

Copyright: Stadt Heidelberg

Durch die jetzige Bewilligung der Fördermittel wurde ein entscheidender Meilenstein für die Transformation des Heidelberger Wärmenetzes in Richtung Klimaneutralität erreicht. EEB Enerko ist glücklich, dazu beigetragen zu haben und wünscht den SWH gutes Gelingen für die weiteren Projektphasen. Die nächsten Schritte zu Realisierung der Vorhaben werden bereits von den SWH unternommen (86 Mio. Euro Förderung für die Wärmewende).

Mehr Informationen unter:

EEB Enerko plant Flusswärmepumpe in Heidelberg – ENERKO

Stadtwerke Heidelberg – Flusswärmepumpe

02.12.2025 Fördermittel in Höhe von 86 Millionen Euro für die Wärmewende in Heidelberg | Heidelberg

Dr. Marius Maximini

Dr. Marius Maximini Prokurist
Technische Konzepte und Planung

+49 (2464) 971-3 E-Mail schreiben EEB ENERKO GmbH

Fernwärme aus Tiefengeothermie für Neuruppin geht in die Umsetzung

Die Nutzung der Tiefengeothermie ist ein wichtiger Baustein der Wärmeversorgung, der in vielen Städten mit geologischer Eignung zur Ablösung fossiler Erzeugung vorgesehen ist. Die Stadtwerke Neuruppin GmbH haben sich das Ziel gesetzt, dass zukünftig knapp 70% des Fernwärmebedarfs aus Tiefengeothermie bereit gestellt wird.

Dieses Ziel rückt nun immer näher: Der Bau der dazu benötigten Tiefenbohrungen bis 1.800 m Tiefe ist bereits abgeschlossen. Die Nutzung der Erdwärme aus der Tiefe bedeutet für Neuruppin Unabhängigkeit gegenüber dem Brennstoffmarkt bzw. Versorgung durch Dritte (Gas, Öl, Holz) und senkt damit die CO2-Emissionen.

Für die Nutzung und Temperaturanhebung der thermischen Energie aus der Tiefenbohrung für die Fernwärme ist eine kaskadierte Wärmepumpenanlage vorgesehen. Die Planungen dazu sind von der EEB ENERKO durchgeführt worden und nun ebenfalls bis zur Vergabe abgeschlossen. Vor kurzem ist mit der Ausführung der Wärmepumpenanlage begonnen worden.

Mehr Informationen unter:

Geothermie | Stadtwerke Neuruppin GmbH

Matthias Wiesner

Matthias Wiesner Planung Berlin
Prokurist

+49 (30) 962770-0 E-Mail schreiben EEB ENERKO GmbH

ENCONTROL ist live: Portfoliomanagement ohne Systembrüche

Seit 2004 unterstützen wir Energieversorger und Netzbetreiber bei ihren energiewirtschaftlichen Prozessen – klassischerweise in Form von BPO-Dienstleistungen. Dieses Know-how steckt jetzt in einer integrierten Plattform: ENCONTROL. Sie verbindet Vertriebsplanung, Beschaffung und Bilanzkreismanagement zu einem durchgängigen digitalen Prozess.

ENCONTROL Portal

Unsere zentrale Plattform vereint alle Werkzeuge für erfolgreiches Portfoliomanagement in einer intuitiven Oberfläche.

Portfolioübersicht Icon
Portfolioübersicht
Zählpunktscharfe Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Erzeugungsintegration Icon
Erzeugungsintegration
Nahtlose Einbindung von Erzeugungsanlagen ins Portfolio
Risikokennzahlen Icon
Risikokennzahlen
Value at Risk, Profit & Loss und weitere KPIs in Echtzeit
Verzahnung Absatz & Beschaffung Icon
Verzahnung Absatz & Beschaffung
Ganzheitliche Sicht auf offene Positionen
ENCONTROL Portal Screenshot

Portfoliomanagement as a Service

ENCONTROL ist Teil unseres BPO-Ansatzes und ermöglicht eine ganzheitliche Sicht auf Absatz und Beschaffung – mit Echtzeit-Transparenz über Risiken, offene Positionen und Erzeugungsanlagen. So werden Entscheidungen schneller, sicherer und datenbasiert getroffen. Mehr erfahren.

Cloud-basiert, nahtlos integriert

Als Cloud-Lösung fügt sich ENCONTROL nahtlos in bestehende IT-Systeme ein. Sie behalten die Steuerung, wir liefern Prozessexpertise, Marktinformationen und Support – modular, skalierbar und zukunftssicher.

Kosten- und Risiko-Minimierung

Während Excel-Lösungen immer Teilprozesse abbilden und fehleranfällig bleiben, automatisiert ENCONTROL den kompletten Prozess. Das senkt Risiken, spart Zeit und reduziert Kosten.

Erprobt und bewährt

ENCONTROL ist kein Prototyp. Die Plattform läuft bereits seit mehreren Jahren produktiv im Tagesgeschäft einiger unserer Kunden. Nach intensiver Weiterentwicklung ist ENCONTROL heute so ausgereift, dass wir neue Kunden schnell, sicher und skalierbar anbinden können.

Interesse? Wir zeigen Ihnen gerne ENCONTROL in einer Demo.

Stephan Goergen

Stephan Goergen Vertrieb & Geschäftsentwicklung

+49 (241) 99001912 E-Mail schreiben EES ENERKO Energy Solutions GmbH

Fördermöglichkeit oder Pflicht: BEW-Transformationsplan oder WPG-Dekarbonisierungsfahrplan

Unternehmen und Wärmenetzbetreiber stehen vor einer wichtigen Entscheidung:

Bis spätestens 31. Dezember 2026 müssen alle Wärmenetzbetreiber erste Schritte zur Dekarbonisierung der Wärmenetze eingeleitet haben. Ziel ist, dass nur grüne Fernwärmenetze einen wichtigen Baustein in der Wärmewende als Baustein der kommunalen Wärmeplanung spielen können. Neben den Verpflichtungen von Anteilen Erneuerbarer oder Abwärme (30% bis 2030, 80% bis 2045) muss auch ein Fahrplan erstellt werden, der über zwei Wege möglich ist:

Variante Förderung: BEW-Transformationsplan (Modul 1 Antrag inkl. Projektskizze bis spätestens 31.12.2025)

Mit dem Transformationsplan nach der BEW-Richtlinie (Bundesförderung für effiziente Wärmenetze) sichern Sie sich attraktive Fördermittel für die Umstellung auf erneuerbare Energien und Abwärmenutzung. Der Plan bildet die Grundlage für eine strategische und wirtschaftlich sinnvolle Wärmewende und wird mit 50 % vom BAFA gefördert. Er ist auch die Voraussetzung für die Module 2 (40% Investitionsförderung als systemische Förderung) und für viele Lösungen relevante Betriebskostenförderung im Modul 4 (Wärmepumpen und Solarthermie).

Variante Pflicht: WPG-Dekarbonisierungsfahrplan (Fertigstellung bis spätestens 31.12.2026)

Gemäß § 32 WPG (Wärmeplanungsgesetz) sind alle Betreiber von Wärmenetzen, die noch nicht vollständig aus erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme gespeist werden, verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2026 einen Wärmenetzausbau- und -dekarbonisierungsfahrplan zu erstellen.

Wichtig: Diese Pflicht entfällt, wenn bis 31.12.2025 ein Förderantrag nach BEW (Modul 1) gestellt oder bis 31.12.2026 ein geförderter BEW-Transformationsplan (Modul 2) durch das BAFA bewilligt wurde.

ENERKO kann Sie bei allen Schritten unterstützen:

  • Antragstellung BEW inkl. Projektskizze – Wir übernehmen die fachgerechte Erstellung Ihrer Projektskizze und begleiten den gesamten Antragsprozess.
  • Erstellung von Transformationsplänen nach BEW – Wir entwickeln einen maßgeschneiderten, förderfähigen Transformationsplan und unterstützen auch bei den anschließenden Planungsphasen der Vorzugsvariante HOAI LP1-8.
  • Erstellung von Dekarbonisierungsfahrplänen nach WPG – Wir erarbeiten einen gesetzeskonformen Fahrplan zur CO₂-Reduktion und Netzentwicklung.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung!

Patrick Freialdenhoven

Patrick Freialdenhoven Beratung und Dienstleistungen
Prokurist

+49 (30) 962770-0 E-Mail schreiben EEB ENERKO GmbH
Dr. Armin Kraft

Dr. Armin Kraft Geschäftsführer

+49 (2464) 971-3 E-Mail schreiben EEB ENERKO GmbH

ENERKO Gruppe auf der Nacht der Unternehmen in Aachen am 21.10.2025

Auch dieses Jahr sind wir wieder auf der Karrieremesse „Nach der Unternehmen (NdU)“ am 21.10.2025 im Technologiezentrum Aachen vertreten. Wer Interesse an abwechslungsreichen Tätigkeiten in der ENERKO Gruppe im Bereich Energiewirtschaft, Energietechnik und Planung sowie Energiedatenmanagement hat, ist herzlich eingeladen zu einem Gespräch an unserem Stand im 1. OG (Stand 36). Irgendwer muss eine saubere, effiziente und sichere Energieversorgung ja auch umsetzen !

Auf der Messe treffen Young Professionals, Fachkräfte, Studierende und jobsuchende Azubis auf potenzielle Arbeitgeber. Rund 80 Aussteller aus dem Großraum Aachen präsentieren sich am 21. Oktober auf der NdU. Beginn 17:00 Uhr / Ende ca. 20:30 Uhr im Technologiezentrum Aachen.

Unsere aktuellen Stellengesuche: Karriere – ENERKO

Katrin Freischlad

Katrin Freischlad Backoffice

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Kommunale Wärmeplanung für Ludwigshafen abgeschlossen

Mit dem kommunalen Wärmeplan für Ludwigshafen ist eine weitere Wärmeplanung abgeschlossen. Der finale Plan wurde am 22.09. im Stadtrat mit breiter Mehrheit angenommen und setzt nun die Leitlinien für die Entwicklung des Wärmemarktes.

Für die Abdeckung des Raumwärme-, Trinkwarmwasser- und Prozesswärmebedarfs der rd. 31.500 beheizten Gebäude in Ludwigshafen sind aktuell rd. 1.205 GWh/a Nutzenergie nötig, wobei 26 % durch Fernwärme abgedeckt werden. Weitere 63 % entfallen auf Erdgasheizungen, 6 % auf Heizöl, 1 % auf Strom (Wärmepumpen und Direktheizungen) und 6 % basieren auf Holz und sonstigen Energieträgern.

Ein herausragendes Ergebnis der Bewertung sind die ungewöhnlich hohen Wärmeerzeugungspotenziale durch die Möglichkeiten der Abwärmenutzung im Verbund mit BASF und Zentralkläranlage, gute Geothermieeignung und auch Umgebungswärme aus dem Rhein oder der Luft. Ein wesentlicher Baustein der Wärmewende ist daher der weitere Ausbau der Fernwärme bis 40 % Versorgungsanteil. Bei Einbeziehung einiger Prüfgebiete mit mittlerer Wärmedichte wären auch bis zu 46 % erreichbar. Bei der dezentralen Versorgung werden Wärmepumpen eine entscheidende Rolle spielen sowie ein moderater Ausbau der dezentralen Solarthermie und der Biomassenutzung. Hinzu kommt die Sanierung von etwa der Hälfte aller noch unsanierten Gebäude, wobei in vielen Fällen der Umstieg auf Wärmepumpen auch ohne Vollsanierung möglich und sinnvoll ist.

Die Treibhausgasemissionen der Wärmeversorgung lassen sich so bis zum Jahr 2030 um 38 %, bis 2035 um 62 % und bis zum Zieljahr um 95 % reduzieren.

Bildquelle: Stadt Ludwigshafen am Rhein

Der Bericht ist hier verfügbar: https://ludwigshafen.de/ratsinformationssystem/bi/getfile.php?id=186047&type=do

Manuela Bücken

Manuela Bücken Analyse und Konzepte

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Sarah Henn

Sarah Henn Analyse und Konzepte

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Dr. Armin Kraft

Dr. Armin Kraft Geschäftsführer

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24-Stunden-Lieferantenwechsel: Haben Sie an alles gedacht?

Ab Juni 2025 wird der technische Vorgang des Stromlieferantenwechsels binnen 24 Stunden vollzogen werden müssen – und das an jedem Werktag. Eine Umstellung, die nur durch vollständige Automatisierung realisierbar ist.

Ausgangslage: Von Wochen zu Stunden

Was heute noch bis zu drei Wochen dauern kann, muss künftig in nur 24 Stunden abgewickelt werden. Die EU-Richtlinie 2019/944 erfordert eine grundlegende Neuausrichtung der Marktprozesse. Basierend auf EnWG § 20a stehen alle Marktakteure vor erheblichen systemischen Anpassungen.

Fundamentale Veränderung der Geschäftsprozesse

Der Wegfall rückwirkender Anmeldungen, neue API-Schnittstellen und die Neustrukturierung bestehender Prozesse erfordern eine komplette Überarbeitung der IT-Landschaft. Die Marktlokation wird zum zentralen Identifikator – wichtiger als die traditionelle Zählernummer – und muss in allen Systemen prioritär verarbeitet werden.

ENERKO führt diese Systemanpassungen für Energieversorger durch:

1. Neue Frist- und Bilanzierungslogik: Synchrone Bilanzierung wird Pflicht – das bedeutet Netznutzung und Bilanzierung starten zeitgleich. Besonders Umzugsprozesse erfordern völlig neue Workflows, da keine rückwirkenden Anmeldungen mehr möglich sind.

2. Umgestaltete Kommunikationsstrukturen: Positive CONTRL-Meldungen entfallen, neue APERAK-Anerkennungsmeldungen kommen dazu. Der „Malo IDENT Prozess“ per Web-API wird zum ersten API-Test der BNetzA überhaupt.

3. Komplette Prozess-Neustrukturierung: Von 155 bisherigen Prozessen fallen 77 weg, 78 völlig neue kommen hinzu. Die gesamte Prozesslandschaft muss neu aufgebaut werden, einschließlich der Integration von Einspeiseprozessen in GPKE.

4. Verschärfte Reaktionszeiten: Negative CONTRL binnen 15 Minuten, APERAK-Meldungen für ORDERS & UTILMD binnen 45 Minuten. Systeme müssen durchgehend echtzeitfähig sein.

Implementierungs-Checkliste für Versorger:

Systemarchitektur: Prüfung der 24h-Frist-Kompatibilität
API-Integration: Vorbereitung auf den Malo IDENT Prozess
Prozessmapping: Identifikation betroffener Prozesse
Automatisierungsgrad: Eliminierung manueller Eingriffe
Compliance: Anpassung an neue APERAK-Strukturen

Fazit: Der 24-Stunden-Lieferantenwechsel stellt die größte prozessuale Veränderung im deutschen Energiemarkt seit Jahren dar. Die technische Komplexität erfordert frühzeitige und systematische Vorbereitung aller Marktakteure. Sie möchten sich nicht allein durch die neuen Vorgaben kämpfen?

Wir begleiten Sie Schritt für Schritt. Sprechen Sie uns an!

Stephan Goergen

Stephan Goergen Vertrieb & Geschäftsentwicklung

+49 (241) 99001912 E-Mail schreiben EES ENERKO Energy Solutions GmbH

Wärmeplanung für Aachen verabschiedet

Wir freuen uns sehr, dass der kommunale Wärmeplan für die Stadt Aachen in dieser Woche im Stadtrat verabschiedet wurde und nun öffentlich ist. Die Stadt Aachen, in der vor 45 Jahren die ENERKO gegründet wurde, ist damit unter den ersten Großstädten in NRW mit abgeschlossener Wärmeplanung.

Die Wärmeplanung für Aachen wurde von EEB ENERKO zusammen mit Gertec, BET, RWTH/IAEW und FhG/FIT erstellt.  Wesentliche Eckpunkte des Plans sind:

Fernwärme: Der Fernwärmeausbau ist das wichtigste Handlungsfeld der Wärmewende mit einem Zielanteil von rund 40 % an dem Wärmebedarf. Durch zunehmend kleinteiligere Erschließung, den Aufbau neuer Erzeuger und den Zusammenschluss bestehender kleinerer Netze sind erhebliche Investitionen erforderlich. Insgesamt ist der Fernwärmeausbau im Zielszenario sehr ambitioniert und an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft.

Dezentraler Bereich: Gas- und Ölheizung können nach aktueller Gesetzeslage bis 2045 weiterbetrieben werden, neue Anlagen sind seit 2024 aber nur noch unter Auflagen bzw. übergangsweise genehmigungsfähig. Der in Aachen sehr hohe Bestand an Gasheizungen muss in den dezentralen Wärmeversorgungsgebieten Stück für Stück durch zukunftsfähige Heizungstechnologien abgelöst werden, bei sukzessiver Ertüchtigung und Sanierung der jeweiligen Gebäudesubstanz. Hilfestellung erfolgt dabei durch verschiedene Beratungsangebote, zusätzliche Förderung durch Bund und Stadt Aachen und eine Ausweitung von Contracting-Programmen.

Weitere Ergänzungen können Quartierslösungen auf Basis oberflächennaher oder mitteltiefer Geothermie in Verbindung mit größeren Wärmepumpen sein, die exemplarisch für drei Gebiete untersucht wurden. In geringerem Umfang werden auch Biomasse, Solarthermie und ab etwa 2032 grüner Wasserstoff zur Zielerreichung beitragen.

PV und Wind: Grüne Wärme erfordert grünen Strom, der auch in Aachen ausgebaut werden muss. Neben dem PV Ausbau sind auch Zuwachsleistungen bei Windkraftanlagen in der Region zur Bereitstellung von Grünstrom im Winter notwendig.

Wasserstoffnetze werden in Aachen nicht großflächig ausgebaut und dementsprechend auch nicht als Wasserstoffversorgungsgebiete ausgewiesen.

Die Gesamtinvestitionen der Wärmewende von (abgeschätzt) rd. 4,0 Mrd. € verteilen sich auf viele Akteurinnen, 250.000 Bewohnerinnen und 20 Jahre, zudem werden diese teilweise durch Förderprogramme wie BEW und BEG aufgefangen.

Download Wärmeplan:

Dr. Armin Kraft

Dr. Armin Kraft Geschäftsführer

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Sarah Henn

Sarah Henn Analyse und Konzepte

+49 (2464) 971-3 E-Mail schreiben EEB ENERKO GmbH