Wärmewende vor Ort: Einblick in die Planung für Mülheim an der Ruhr

Bild: Stadt Mülheim an der Ruhr
Der Entwurf des Wärmeplans für Mülheim an der Ruhr steht! Noch bis zum 06. Mai 2026 haben Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, Einblick zu nehmen und Feedback einzubringen. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Beteiligung im Transformationsprozess.
Parallel zur Offenlage lädt die Stadt zu mehreren Bürgerveranstaltungen (14.–16. April) ein, bei denen die Ergebnisse vorgestellt, eingeordnet und diskutiert werden.
Hinter dem Plan steht echte Teamarbeit: Gemeinsam mit Gertec, medl, Westnetz und der Stadt Mülheim an der Ruhr haben wir in einem starken Konsortium daran gearbeitet. Unterschiedliche Perspektiven, viel Austausch – und ein richtig gutes Miteinander.
Auch in dieser Wärmeplanung zeigt sich:
- Keine Wärmewende ohne Ausbau der Fernwärme ! Für Mülheim bedeutet das konkret den Zusammenschluss bisher getrennter Netze, einen deutlich Ausbau bis 2045 mit mehr als Verdreifachung der Netzlängen und des FW Anteils sowie die Erschließung von Flusswärme und Geothermie als neue zuverlässige Energiequellen.
- Wasserstoffnetze sind auch hier, wie in vielen anderen Kommunen, nicht für die flächige Versorgung vorgesehen, gleichwohl sollen klimaneutrale Gase in der industriellen Anwendung zum Einsatz kommen.
- Wärmepumpen nehmen zukünftig eine bedeutende Rolle eine, sowohl für die dezentrale Versorgung als auch als Großwärmepumpe im Wärmenetz.
Mehr Infos zu und den Entwurf des Wärmeplans gibt es hier: