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Abwärmeprojekt in Merseburg gestartet: Spatenstich für umweltfreundliche Fernwärme

In Merseburg (Sachsen-Anhalt) wurde am 26.10.2018 der Spatenstich für ein zukunftsweisendes Projekt gesetzt:

Die Stadtwerke Merseburg betreiben ein Fernwärmenetz von über 41 Kilometer Länge, das derzeit bereits zu über 50% hocheffizient über erdgasgefeuerte BHKW versorgt wird.

Zusätzlich soll CO2-freie Abwärme aus der Restabfallbehandlungs- und Energieerzeugungsanlage (TREA) Leuna künftig für die Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Merseburg genutzt werden.

Seit fast vier Jahren wurde das Abwärmekonzept auf Initiative der Stadtwerke gemeinsam mit der MVV Umwelt Asset GmbH entwickelt. Am 01.06.2018 wurde die Absichtserklärung zwischen den beiden Kooperationspartnern geschlossen.

Durch die Einbindung von Abwärme aus der TREA kann ab Ende 2019 umweltfreundliche Wärme zunächst mit rd. 5 MW und ab 2020 mit bis zu  10 MW die bisherige fossile Erzeugung verdrängen  – so dass über 50% des Wärmebedarfs durch Abwärme gedeckt wird. Im Abwärmekonzept wurde eine jährliche Einsparung von rd. 12 000 Tonnen CO2 p.a. ermittelt. Darüber hinaus können die KWK-Anlagen so noch stromorientierter und netzdienlicher eingesetzt werden.

EEB ENERKO hat das Projekt von Anfang an mitentwickelt. Neben dem Arbeitspaketen Fernwärme-/ Abwärmekonzept durfte Enerko SWM sowohl bei Vertragsverhandlungen zum Abwärmeliefervertrag als auch bei der erfolgreichen Beantragung von KFW-Zuschüssen unterstützen. Aktuell begleitet EEB ENERKO als Projektsteuerer SWM bei der Umsetzung der 3,2 km langen Wärmetrasse – die Inbetriebnahme der ersten Wärmeauskopplung ist bereits für November 2019 terminiert.

weitere Informationen der Stadtwerke Merseburg