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Mit uns zum Audit

Erprobte Prozesse für die Energiemanagement-Zertifizierung

Ziel der ISO 50001 ist es, Organisationen in die Lage zu versetzen, Systeme und Prozesse aufzubauen, welche zur Verbesserung der energiebezogenen Leistung, einschließlich Energieeinsatz und Energieverbrauch erforderlich sind. Dies wird erreicht durch ein systematisches Energiemanagement. Erste Aufgabe ist die Erstellung einer energetischen Ausgangsbasis unter Verwendung der Informationen aus der energetischen Bewertung und unter Heranziehung von Daten aus einem dem Energieeinsatz und dem Energieverbrauch angemessenen Zeitraum.

Gesetzliche Regelungen zum Energieaudit / Energiemanagement sind:

  • Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)
  • Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV)
  • Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)

Für Unternehmen, die die Kriterien kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) gem. EU-Definitionen erfüllen, besteht eine Verpflichtung zum Energieaudit nach DIN EN 16247-1 nur bei Inanspruchnahme der Härtefallregelung nach § 10 StromStG bzw. § 55 EnergieStG.

Für Nicht-KMU ist ein Energieaudit (1. Audit bis 05. Dezember 2015) Pflicht, für die Inanspruchnahme der Härtefallregelung ist ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder Umweltmanagementsystem nach EMAS-Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 notwendig.

Ausschlaggebend für eine Bewertung eines KMU sind nicht allein die reinen Kenndaten, sondern auch die Unternehmensstruktur. Grundlegend sind die Kenndaten des EU-Rahmens.

ENERKO empfiehlt die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 auch für KMU-Stadtwerke. Beim Energieaudit handelt es sich nur um eine Zeitpunkt-Betrachtung der Energieeffizienz. Im Sinne einer kontinuierlichen Verbesserung und zur gleichzeitigen Einführung eines wirkungsvollen Controlling-Prozesses ist ein Energiemanagementsystem geeignet, um nachhaltig Verbesserungspotenziale ermitteln und nutzen zu können.

So sind angemessene Energieleistungskennzahlen (EnPI) zu ermitteln und regelmäßig zu überprüfen. Bei der Ermittlung der energetischen Ausgangsbasis und bei der Ermittlung der Energieleistungskennzahlen legt die Norm keine festen Vorgaben an. Die Verhältnismäßigkeit und die entsprechende Begründung für die Wahl sind entscheidend. ENERKO hat durch die Betreuung von Stadtwerken Erfahrung in der Definition und Interpretation relevanter Kennzahlen.

Die erlangte Zertifizierung kann zudem als Mehrwert im Rahmen der Kommunikationspolitik genutzt werden, z.B.: „Anhand aussagekräftiger Kennzahlen haben die SW den effizienten Einsatz von Energieträgern in allen Geschäftsbereichen zertifiziert im Blick – stets auf der Suche die Versorgungsaufgabe energieeffizienter zu erfüllen!“

Leistungen der ENERKO im Detail:

  • Statuserfassung (technisch und organisatorisch)
  • Energieträgererfassung
  • Systematisierung (Bilanzgrenzen, Kennzahlensystem)
  • Prozessfestlegung (Managementsystem)
  • Durchführung interner Audits
  • Systemimplementierung
  • Zertifizierungsbegleitung
  • Maßnahmenplanung

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